Finanzierung

Hilfe bei der Finanzierung der Pflegekosten durch Intensivpflege Kunze

Oftmals stellen Pflege und Betreuung Angehörige vor große finanzielle Herausforderungen. Die Pflegedienst-Kosten sorgen in einer ohnehin schon schwierigen Situation für zusätzliche Sorgen. Der Pflegeklient und sein Umfeld müssen sich die Frage stellen, wie die Finanzierung eines Pflegedienstes gewährleistet werden kann.

Um Ihnen dies zu erleichtern, helfen unsere leitenden Mitarbeiter gerne und beraten Sie rund um das Thema Kostenübernahme bei der Pflege.

Dazu sollten Sie alle Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung kennen: Gemäß dem fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) haben Pflegeklienten, die auf Intensivpflege angewiesen sind, Anspruch auf Erstattung der dafür notwendigen Leistungen durch die Krankenkasse. So wird die häusliche Pflege nicht zur Unmöglichkeit.

Leistungen der Kassen bei der Kostenfinanzierung

Dank diesen Bestimmungen liegt die Betreuung von Pflegeklienten mit einem hohen Pflegegrad (früher Pflegestufe) im Rahmen der normalen Krankenversicherung. Dies kann selbst dann der Fall sein, wenn eine Pflegefachkraft für 24-Stunden-Pflege Zuhause benötigt wird. Abhängig ist der Umfang der Unterstützung zu den Pflegedienst-Kosten vom Pflegegrad des Betroffenen.

Der Versicherte bekommt im Falle einer benötigten Betreuung den vollen Leistungsumfang der Behandlungspflege über die Krankenkasse erstattet. Ausnahme bilden die gesetzlichen Zuzahlungen, die sich aus 10% der Pflegedienst Kosten in den ersten 28 Tagen pro Kalenderjahr ergeben.

Die Behandlungspflege umfasst dabei medizinische Maßnahmen am Pflegeklienten wie u. a. Überwachen der Beatmung, Absaugen, Kontrolle und Beobachtung des Kreislaufes.

Weitere Möglichkeiten für den Pflegeklienten und Angehörige, die Pflege zu finanzieren, bietet die Pflegeversicherung (SGB XI) oder bei Bedarf das Sozialhilfegesetz (SGB XII).

Ansprüche auf weitere Übernahme von Pflegedienstkosten durch die Kassen

Der Anspruch auf Finanzierung der Pflege ergibt sich durch einen anerkannten Pflegegrad (Pflegestufe) des Pflegeklienten. Eine vom Arzt attestierte Notwendigkeit der Sicherung der intensiven Pflegebetreuung und ein Verordnungsschein für häusliche Krankenpflege zur Sicherung der ärztlichen Behandlung können ausreichend sein. Die Notwendigkeit einer intensivpflichtigen Krankenbeobachtung, zum Beispiel in Form von 24 Stunden Pflege Zuhause, muss gegeben sein.

Zusätzliche Finanzierungshilfen für Pflegeklienten

Es bestehen noch weitere Möglichkeiten für den Pflegeklienten Förderungen in Anspruch zu nehmen. Eine Option bieten sich bei der individuellen Anpassung des Wohnumfeldes des Pflegeklienten. Die Wohnung wird dabei individuell an die Bedürfnisse seiner Betreuung angepasst. Oftmals ist dies bei Intensivpflegeklienten sogar erforderlich. Die Krankenkassen bezuschussen solche Maßnahmen bei vorheriger Beantragung und Genehmigung mit bis zu 20.000€.

Sie möchten mehr zu diesen Themen erfahren und sich intensiv beraten lassen? Zögern Sie nicht, sprechen Sie uns jederzeit an.
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